Zehn Fragen an Autoren weltweit: Das ist The Next Big Thing Blog Hop – eine Gelegenheit für Schreiber, sich miteinander zu vernetzen und über aktuelle Projekte zu sprechen. Ich wurde von meiner Kollegin Sonja Silberhorn eingeladen; die zehn Antworten der Autorin von inzwischen drei Regensburg-Krimis sind hier zu finden.

 

Und nun die zehn Fragen mit meinen Antworten:

 

 

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?

Den behalte ich lieber erst einmal für mich. Ich hoffe nämlich, dass ein Verlag ihn im Fall des Falles übernehmen wird (das ist zwar nicht die Regel, aber hoffen kann man ja ...), daher bin ich etwas abergläubisch (Aber ich kann den Titel meines in Kürze erscheinenden Sachbuchs verraten. Er lautet Laufen? Aber natürlich!).

 

Woher kam die Idee für das Buch?

Einerseits hat mich schon immer interessiert, wie und warum wir zu denjenigen werden, die wir sind. Zudem habe ich ein Faible für skurrile Charaktere; für Menschen, die anders sind. Das Buch bietet Raum für die Befassung mit beidem; es spielt in einer psychiatrischen Klinik.

 

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?

Ich würde sagen, es handelt sich um Gegenwartsliteratur für (junge) Erwachsene.

 

Wie lautet die Einsatzzusammenfassung Ihres Buches?

Vielleicht nenne ich lieber das Motto, unter dem das Manuskript steht: Am Anfang einer Veränderung steht immer ein Wagnis.

 

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Eine Filmumsetzung wäre natürlich toll, erst einmal wäre ich aber schlicht froh, wenn sich ein Verlag für das Manuskript begeistern kann. Aber gut, ich träume mal: Katharina Schüttler wäre für mich die ideale Besetzung für meine Ich-Erzählerin, meine männliche Hauptfigur müsste Matthias Schweighöfer spielen, obwohl ich mir die Figur im Skript eigentlich dunkelhaarig vorstelle.

 

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?

Ich freue mich, eine Agentur gefunden zu haben, die das Manuskript vertritt. Momentan ist die schlimmste Phase des ganzen Prozesses angebrochen. Das Warten ...

 

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Der erste Entwurf des Manuskripts war eine 60-seitige Erzählung, die ich in etwa drei Monaten zu Papier gebracht habe. Die Ausarbeitung zum Roman ist noch nicht ganz abgeschlossen.

 

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?

„Girl, interrupted“ oder auch „An invisible sign of my own“ von Aimee Bender.

 

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?

In dem Buch geht es um persönliche Weiterentwicklung und die Wagnisse, die man dabei eingehen muss; wer aber zarte Liebesgeschichten mag, wird auch auf seine Kosten kommen.

 

Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?

Die zehn Fragen möchte ich gern weiterreichen an Verena Liebers, deren sensible Romane ebenfalls oft Außenseiter als Protagonisten haben. Sehr lesenswert sind aber auch ihre Anekdoten rund um Laufsport und Triathlon.

 

 

 

 

Lesungen

Am 12. März 2013 gestalte ich eine Benefizlesung in der Viktoriastr. 67 (Bo) zugunsten der Krisenhilfe Bochum mit.


Es lesen die Bochumer Autoren

Peter Märkert (Schweigen ist Tod)

Katja Kulin (Barfuß)

Frauke Burkhardt (Drogenpott)

Ulli Engelbrecht (Samtcord, Strass & Soundgewitter. Rockstories).

 

Beginn: 19 Uhr; Eintritt frei, Spenden erbeten.

Der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V. hat in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Bochum Texte über Lieblingsorte in Bochum gesucht, um damit einen ungewöhnlichen Stadtführer zu gestalten.

 

Die von der Jury ausgewählten Prosa- und Lyrikstücke werden nun abschließend auf einer Lesung vorgetragen und je drei Jury- und Publikumspreise vergeben.


Ich freue mich, bei der Lesung mit dabeizusein
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Die Eckdaten:
Dein Bochum // Urban History Rewritten
Lesung & Preisverleihung
Am 17. März 2013 // 15 Uhr // Einlass: 14:30 Uhr
Eintritt frei
Rotunde // Konrad-Adenauer-Platz 3, 44787 Bochum






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© Katja Kulin